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Prämienlohn

Angeboten wird die Einführung eines modernen Prämienlohns. Dabei stehen zwei Besonderheiten im Mittelpunkt:

Erstens: keine Honorierung von Nebenzeiten

Es werden nur wertschöpfende Tätigkeiten honoriert. Nebenzeiten für Warten auf Material, Maschinenstillstand, Reinigen führen nicht zu einer Prämie und auch nicht zu einer Ausgleichszahlung. Denn Ziel der neuen Entlohnung ist in erster Linie eine Steigerung der Produktivität. Dies gelingt vielfach nur durch Vermeiden unproduktiver Zeiten. Werden diese im Durchschnitt oder mit Prämie bezahlt, so entsteht kein Anreiz diese zu minimieren. Im Gegenteil!

Zweitens: regelmäßige Anpassung von Vorgabezeiten

Die Vorgabezeiten werden bei Erreichen festgelegter Grenzwerte automatisch angepaßt, d.h. reduziert um einen bestimmten Wert. Damit ist sichergestellt, daß das Prämiensystem sich nicht auf einem Deckel einjustiert, gleichzeitig wird sichergestellt, daß das was als KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozeß) bereits realisiert wurde, auch dem Unternehmen zugute kommt (und nicht nur zu Prämie bei den Mitarbeitern führt)

Beide genannten Aspekte sind Elemente der modernen Arbeitswirtschaft, d.h. eine Kombination moderne Arbeitswirtschaft und eine derartige Entlohnung ist somit ohne großen Zusatzaufwand besonders leicht realisierbar.

Drittens: wo es möglich ist: Prämierung der Kostenreduzierung

Die Reduzierung von Kosten kann ein großes Prämienpotential ergeben, in manchen Fällen sind dei Effekte auch für das Unternehmen gewaltig und deutlich der Produktivitäts-Prämierung überlegen. Der Aufwand der Einführung ist oft geringer als befürchtet, die Akzeptanz im Regelfall hoch bei allen Beteiligten. Allerdings ist es etwas, was selten dauerhaft zu hohen Prämien führt, insofern muß es in ein Gesamtkonzept eingebaut sein.

 

Download Thesen Lohn (pdf)

Optionale Elemente: Qualifikations- und Sozialmatrix

Ein moderner Prämienlohn ist teamorientiert. Das bedeutet, daß alle Mitarbeiter im Team am Ergebnis gleichermaßen partizipieren. Gleichwohl kann und sollte man individuelle Elemente berücksichtigen. Dies geschieht erfahrungsgemäß am besten über ein Bewertungs- oder Beurteilungssystem in welches soziale Aspekte wie der Umgang untereinander, das Kommunikationsverhalten oder auch die Beiträge im Gruppengespräch berücksichtigen kann. Alternativ können gruppenspezifische Anforderungen und Qualifikationen zum Einsatz kommen (Qualifikationsmatrix oder Skillmatrix)

 

Download Software PFS Prämienlohnmodul(pdf)

 

 
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